Panasonic AG-HPG10 P2 Gear

Hallo,
aktuell hab ich es wohl mit den P2 Kartenlesern…

Ich habe den P2 Kartenleser AG-HPG10 alias P2 Gear gekauft. Nunja das war eher schnell und kurzfristig, da “relativ” günstig. Was ich bis dato nicht wusste, es gibt zwei Modelle den 10′ und den 20′. Der 20′ hat auch einen HD-SDI Eingang, der 10 hat nur einen HD-SDI Ausgang.

Mein Modell ist in einem sehr guten optischen, als auch technischen einwandfreiem Zustand. Er hat nur wenige hundert Betriebsstunden auf der Uhr.

Der nächste Briefbeschwerer?
Nicht ganz, er ist viel größer als der P2 Store, allerdings auch leistungsfähiger und softwaretechnisch moderner. Der P2 Gear hat viele Vorteile, beispielsweise USB Host und HD-SDI Ausgang. Per Firewire kann er sogar, getriggert durch eine P2 Kamera, aufnehmen.

Der moderne P2 Store
Der P2 Gear ist der moderne P2 Store. Zwar hat der P2 gear keine eingebaute Festplatte, das kann man als Nachteil sehen, ich sehe es als ITler als Vorteil. Denn man kann per USB einfach eine USB Platte anschliessen und sofort per Menü die Karten auf eine viel größere (1 TB beispielsweise) Platte kopieren.
Abspielen der Clips über den eingebauten Display oder per HD-SDI ist zudem möglich, das bildet einen Mehrwert gegenüber dem P2 Store. Der Akku verschwindet fast komplett im Gehäuse des P2 Gear statt wie beim P2 Store überzustehen. P2 Karten aus der R und E Serie werden untersützt. Bei den Codecs kann er alles wichtige, von DV, DVCpro 25, DVCpro 50 bis hin zu DVCproHD. AVCintra kann er nicht.

Leider nur per FireWire Aufnahme
Der AG-HPG10 kann leider nur per Firewire auf P2 aufnehmen, das allerdings von SD bis HD. Leider kann der Indigo Bildmischer nur das Videosignal ohne Ton per Firewire ausgeben, sonst wäre dies eine perfekte Ergänzung zur mobilen Aufnahme von Live Material, direkt auf P2 Karten.

Fazit
Der P2 Gear ist die bessere Wahl, sollte man einen mobilen P2 Kartenleser/Recorder suchen. Zwar ist ein HD-SDI Eingang wünschenswert, aber vielleicht kann man das noch mit einem Converter realisieren.

Grass Valley Bildmischer Indigo

Hallo,
endlich haben wir einen kleinen, portablen und universell einsetzbaren Bildmischer.
Er wurde uns von einer Firma kostengünstig überlassen. Ontop gabs noch den passenden iDDR Turbo Recorder/ Player dazu.

Vielen Dank an die Firma.

Der Bildmischer ist quasi rein digital. Die Kameras werden per SDI angeschlossen. Es ist auch ein Tonmischpult intigriert. SDI embedded Audio ist ebenfalls intigriert und mischbar. Auf dem Bild erkennt man es nicht ganz so gut, der Bildmischer hat ein sehr großes Touchscreen Display, als Betriebssystem arbeitet ein Linux. Entwickelt wurde er von einem Grass Valley Team aus Weiterstadt.

Bedienung des Indigo
Der Indigo Mischer ist toll zu bedienen, der rießige Touchscreen ist wegweisend.  Durch das große Touch Display findet man sich schnell in den Menüs und Funktionen zurecht. Bei anderen Bildmischern ist das deutlich umständlicher. Der Display ist sogar als universal Monitoring-Quelle (Preview, Program etc.) nutzbar.

HiRes Board – High Definition vor 10 Jahren
Der Indigo Bildmischer kann mit dem HiRes Board aufgerüstet werden. Danach ist er in der Lage HD auf 2-3 Kanälen zu mischen, inkl. up & down scaling.
Vor 10 Jahren wurde HD noch zum Großteil mit DVI realisiert. Lediglich zwei HD-SDI Ports stehen auf dem extra Board als Input zur Verfügung.

Leider ist das HiRes Board in unserem Mischer defekt, es zeigt Grafikfehler. Warum es das macht, leider fehlt hierzu jegliche Info. Schaltpläne etc. gibt es nicht. Wahrscheinlich ist der FPGA Chip auf dem Board, der die Wandlungen vornimmt, defekt.

Vielleicht findet sich noch Ersatz dafür, mal sehen. Haben Sie eins übrig?

In der Kombination mit unseren Grass Valley Studiokameras ist der Indigo und Turbo eine perfekte Ergänzung und komplettiert unser LineUp deutlich.

End of Service des Indigo
Der offizielle Grass Valley Support für den Indigo und Optionen/Zubehör endet am 31.12.2017.
End of Production war schon 2012.

Der Krampf mit dem P2 Store

Hallo,
da wir relativ viel P2 “gear” unser Eigen nennen, musste ich natürlich auch einen P2 Store kaufen. Den P2 Store habe ich als defekt besonders günstig erhalten, also musste ich zuschlagen. Hätte ich es blos gelassen.

2005 – 12 Jahre alter Backstein
Der P2 Store aka Panasonic AJ-PCS060 wurde damals, ab 2005, für günstige 1.690 EUR verkauft. Das Konzept einfach: die P2 Karten konnten unterwegs unkompliziert auf einer mobilen Festplatte (P2 Store) kopiert und dann gelöscht und wiederverwendet werden. Die Verbindung zum PC oder Mac per USB 2.0 war fortschrittlich. Gespeichert wurden die Daten auf einer 60 GB Festplatte.

Die Technik hinter dem P2 Store
Was steckt nun im P2 Store? Eigentlich nichts ungewöhnliches.
Es ist eine Standard 60 GB 2,5 Zoll IDE Notebook Festplatte eingebaut. Ein kleiner Prozessor, Flash Ram, PCMCIA/ Cardbus Socket und ein DC-DC Wandler. Die Software ist ein Linux Derivat. Die Festplatte ist sogar mit einer kleinen Heizung ausgestattet und gut gepolstert.
(Leider habe ich es verpasst passende Bilder anzufertigen)

Der Krampf
Ich bin erstaunt wie zickig dieser Oldie ist.
P2 Karten werden ohne Probleme erkannt und an den PC durchgereicht. Kopieren einer P2 Karte auf die interne Festplatte geht auch unkompliziert. Doch das wars dann auch.

Die intern gespeicherten Karten werden auf Paritionen auf der Festplatte gespeichert, in einem fixen Layout. Beispielsweise 15x 4 GB Partitionen oder x 8 GB etc…. Kopiert man eine Karte die nicht voll war, wird der “freie” Speicherplatz verschwendet.

Möchte ich die Daten von der internen P2 Store Festplatte auslesen, pah! Nix nada! Ein Zugriff auf diese Daten ist quasi unmöglich. Windows (Win 7 x64, Win XP) Mac und Linux beissen sich die Zähne an der Platte aus. Das P2 Store schafft es im Jahre 2017 nicht mehr die Paritionen lesbar ans Betriebsystem zu melden. Dadurch sind etwaig gespeicherte Kartendaten auf der Festplatte verloren. Rettungstools von Linux versagen ebenso. Das Partitionslayout sei beschädigt. Der P2 Store meldet über den P2 Store Manager aber einwandfreie Funktion.
Achso, der P2 Treiber ist auf dem aktuellen Stand.

Keine Kaufempfehlung
Lassen Sie es, erspart Euch den Frust und das Geld, es bringt nichts. Der P2 Store ist tot, fast.
Die einzige brauchbare Funktion ist die Nutzung als Kartenleser am PC oder Mac.

jh4all hebt ab – DJI Drohne

Hallo,
mein Kumpel hat mir seine Drohne geliehen und ich habe damit erste Erfahrung sammeln können. Es macht sehr viel spass, aber man muss üben. Am besten auf einer rießigen Wiese.

Erste Erkenntnis: es sieht einfacher aus als es ist
Zweite Erkenntnis: Respekt
Dritte Erkenntnis: fly safe and safe others!

Kamera: GoPro Hero 3
Gimbal: Tarot 2D

Samsung LE32C650L1W TV Netzteil Tausch

Hallo,
ich habe mal wieder einen Samsung TV auf dem Tisch, diesmal 32 Zoll und Full HD.
Fehlerbeschreibung: geht nicht mehr an.

Aufgemacht reingeschaut, geschockt. Das Netzteil ist an ein paar Stellen im primary Kreis schwarz und abgekokelt. Da ging wohl richtig viel “magic smoke” in die Luft. Eigentlich hatte ich bei diesem Anblick den gesamten TV schon abgeschrieben, mir lies es aber keine Ruhe und ich fing an nachzusehen.

Das Netzteil der 26 Zoll Kollegen sah schon sehr ähnlich aus und auch die Stecker sind die selben. Also habe ich mir einen 26 Zoller aus dem Lager geholt und das Netzteil ausgebaut. Siehe da, die Stecker für backlight und main Board haben den selben pinout. Einzig die Leistungsdaten sind unterschiedlich.

No Risk no fun!
Also habe ich das Netzteil des 26 Zoll TVs in den 32 Zoll eingebaut und eingeschaltet.

Tadadaaa er geht!

Auf der Bucht habe ich das passende Netzteil dann gebraucht gekauft.
Mal sehen wie lange das funktioniert.

Netzteil 26 Zoll: BN44-00338B
Netzteil 32 Zoll: BN44-00339A

Nikon F5 Akkupack MN-30 neue Zellen

Hallo,
das Akkupack von Nikon für die F5 ist schon etwas betagt.
Ich hatte das Pack frisch geladen und wunderte mich eigentlich, dass es 13,2 Volt Spannung anzeigte. Da ich der Sache nicht getraut habe, habe ich kurzerhand den Deckel abgenommen.
Alle Zellen waren quasi schon am auslaufen. Also bitte einmal neu machen.

Wie man sieht, sind alle Zellen defekt und ausgelaufen.

Bei Reichelt habe ich die passenden, neuen Zellen vom Typ 4/5 AA NiMh mit 1150mAh gekauft. Kostenpunkt: 26 EUR für 10 Zellen, plus Fracht.
Zeitaufwand: ca. 1 Stunde.

Das Gehäuse habe ich mit ein paar Punkten Sekundenkleber wieder verklebt.

Sommerloch

Hallo,
tja, das Sommerloch hat etwas zugeschlagen.
Leider ist es in den letzten Wochen relativ ruhig im Videobereich.
Aber auch dort wird es sicherlich wieder etwas Bewegung geben.

Im Fotobereich war ich etwas aktiv und habe mich im analogen Prozess eingetastet.
Hier ein Bild das Timo beim Besuch bei mir zeigt.

Mamiya RZ67 Pro

Mamiya RZ67 Pro

New old Stock: Sony Beta SX DNW-7P Kamera

Hallo,
Kuriositäten gibt es immer wieder, diesmal ist mir eine nagelneue!!! Beta SX Kamera geliefert worden. Unglaublich, ich habe noch nie eine Profikamera Fabrikneu ausgepackt.

Auf dem Karton steht zwar Thomson, drin steckt aber Sony.
Die Kamera wirkt nicht nur neu, sie ist auch absolut neu. Das gesamte Zubehör ist dabei und alles ist unbenutzt und neu!

Die Kamera stand vermutlich 19 Jahre in einem Lager und alle hatten diese wohl vergessen.
Es ist eine klassische 4:3 Kamera mit Beta SX Laufwerk, aufgezeichnet wird in MPEG2.
Beta SX fand in Deutschland kaum Verbreitung, gedacht als Weltformat für die Nachrichten (Berichterstattung). Beta SX sollte der Nachfolger für Betacam SP werden, dazu wurde digital in MPEG2 auf Beta SP Bandmaterial aufgezeichnet, bei doppelter Spielzeit (SP 30 Min, SX 60 Min.). Beta SX wurde extra “robust” entwickelt, damit auch in Krisengebieten eine erfolgreiche Aufnahme unter widrigen Umgebungen möglich war. Dies erreichte man, indem auf das Band viel “room” gelassen und eine sehr gute Fehlerkorrektur verwendet wurde. Der etwas erfolgreichere Nachfolger von Beta SX wurde IMX (ohne Beta Zusatz).

Natürlich habe ich die Betacam SX Kamera einem kurzen Funktionstest unterzogen.
Die Kamera funktioniert, Bild, Sucher und Laufwerk funktionieren.

Ich habe die Kamera wieder eingepackt und zurück in den Karton getan.
Es wäre zu schade damit zu filmen, der Zustand ist einfach “zu gut”.

DAT Recorder Statement & Kaufempfehlung & Modding/ Veredelung

Hallo,
DAT ist eine kleine Nische unter den Musikfans, bei den Profis beliebt, aber lange ausgesondert.Das Format DAT war schon immer “speziell” und vor allem teuer. Heutzutage wird DAT teilweise zur Religion. Da werden “Veredelungen” von “Profis” angeboten, Akio Morita (Gründer von Sony) würde die Hände überm Kopf zusammenschlagen.

Was gilt heutzutage bei DAT zu beachten und was “leistet” DAT? Ganz nüchtern aus Techniker Sicht betrachtet.
Ich selbst nenne mehrere DAT Geräte mein eigen, von verschiedenen Herstellern und hatte auch diese schon im Service.

Ein DAT kann nur so gut sein wie die eigentliche Audioquelle, soll heißen, zeichne ich auf ein DAT Band einen 64 KB Internet Stream auf, dann darf ich beim abspielen keine klangliche Verbesserung erwarten, egal welcher DAC, welche Kondennsatoren oder welche Netzleitung an dem DAT und Verstärkerkette angeschlossen ist. Fakt.

Praxisempfehlung zur Aufnahme
Ich selbst zeichne meine DAT Tapes immer digital als 44,1 oder 48 kHz SpDIF Signal auf. Als Quelle verwende ich einen Pioneer N-30 oder direkt den PC Toslink. Die PC Quelle ist entweder eine CD oder ein Internet Stream mit mindestens 128 KB/s.
Anders ausgedrückt: immer eine hochwertige digitale Quelle zur Aufzeichnung wählen!
Analog verwende ich nur “im Feld” bei Live Aufzeichnungen.

Welche Bänder & Typen?
Hier herrscht ein irrglaube, unglaublich.
Tape is Tape – gilt bei DAT. DAT zeichnet digital auf, es gibt keine unterschiedlichen Bandsorten wie bei analogen Spulentonbändern.
Ich verwende selbst nur professionelle Bänder aus dem EDV Segment. Warum? die Bänder sind etwas wiederstandsfähiger, da im Streamer stärker belastet und kostengünstiger.
Eine kleine Einschränkung gibt es: nur 60m (2 Stunden) und 90m (3 Stunden) verwenden. Mit den Herstellern Sony, Maxell und Fuji habe ich gute Erfahrung sammeln können.

Welches Modell von welchem Hersteller kaufen?
das kommt ganz auf den Geschmack und die finanziellen Mittel an. Fangen wir mal mit den Modellen an, von denen man besser die Finger lassen sollte: Sony DTC-670 / 690 das waren billig Geräte. Sony DTC-57 und der DTC-P7 wartungsanfällig und mieses Laufwerk.
Der betagte Sony DTC-55ES hat gute Wandler (BurrBrown) und je nach Serie sogar ein 4DD Laufwerk. Allerdings bricht immer ein Zahnrad durch, gibts von Sony nicht mehr, nur noch Nachbauten im Netz, allerdings damit eine gute Lösung.Der Sony DTC-1000 war der Erste und leider ist dieser nur noch schwer zu reparieren, da die Ersatzteile nicht mehr zu bekommen sind.

Wer kann, sollte einen Tascam DA-40 kaufen, das ist ein Profi Recorder mit “reliable” Laufwerk. Alternativ kann man auch zum Sony PCM-7040 greifen, sofern das Laufwerk einwandfrei ist. Der Sony PCM-7030 soll ein anfälligeres Laufwerk haben.

Tragbare DATs
Der Sony WM-DT1 ist ein geheimtipp. Der halbautomatische DAT Player (kein Recorder) liest praktisch jedes Tape, phantastische Fehlerkorrektur. Die Kopftrommel ist viel kleiner als bei normalen DATs und “rennt” mit 4000 Umdrehungen doppelt so schnell wie große. Einzig die Batterieklappe ist ein Knackpunkt, diese bricht immer ab.
Der Sony TCD-D100 ist leider ein langsamer Krüppel und leider das Laufwerk, besser die Rutschkupplungen, anfällig, angeblich auch nicht mehr als Ersatzteil lieferbar. Der Sony TCD-P7 und P8 sind ok, leider macht da ganz gerne mal das Laufwerk ärger.Ansonsten gibts noch den genialen Fostex PD4 – professionell, leider groß und schwer, das Laufwerk ist sehr schnell und benötigt wenig Wartung.

Veredelungen
ernsthaft?
Nehmen Sie bitte viel Abstand von diesen modifizierten Geräten, sie holen sich nur Ärger ins Haus.
Kupfer soll es richten und den Klang verbessern, willkommen im Land des Voodoo.
Gold beschichtete Sicherungen habe ich auch schon gesehen, ebenso jede Menge Moosgummi zur “Entschwingung”. Unglaublich was da den Leuten alles für ein Quatsch verkauft wird.

Ich habe hier bewusst nicht alle Geräte und Kombinationen genannt. Das sprengt den Umfang.

Ausstellung im Depot Heusenstamm

Hallo,
am Sonntag den 22.05.2016 war ich als Teil der Farvis Pfungstadt am Tag der offenen Tür des Depos in Heusenstamm vertreten.

Wir hatten dort einen kleinen Stand rund um das Thema Fernsehen aufgebaut. Einige Exponate waren funktionsbereit aufgebaut, wie die Fernsehkamera von BTS Typ LDK-910. Dort konnten sich Jung und Alt als Kameramann probieren, was für viel Spass sorgte. Ebenso waren verschiedene Bildaufnahmeröhren ausgestellt. Der historische Philips Fenseher aus den 1950′ Jahren spielte den ganzen Tag ein historischen Demo Reel ab. Die Besucher konnten ebenso den Farb Ü-Wagen aus der DDR von innen ansehen, gebaut wurde dieser von Bosch in Darmstadt.

Der RBB Rundfunk- Ü-Wagen wurde vor Eröffnung von mir an das Stromnetz angeschlossen und “betriebsbereit” gemacht. Die Besucher fanden den funktionsbereiten Wagen sehr interesannt.

Impressionen: